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Als mich Felix Krabbe Anfang 2014 fragte, ob es möglich sei, alle Mitglieder, also auch die ehemaligen herauszufinden, ahnte ich noch nichts Böses.

Natürlich wäre es möglich, antwortete ich ihm. Und dann kam er mit seiner Idee: Alle Mitglieder von 1901, dem Gründungsjahr des TSC, bis heute sollen nach ihrem Eintrittsdatum sortiert werden. Dann wird für jedes Jahr eine Messingtafel gefertigt, auf der die Namen der zu diesem Zeitpunkt Eingetreten stehen. Ich war von der Idee fasziniert. So etwas habe ich noch nirgendwo gesehen. Und prompt hatte ich eine neue Aufgabe. Ich wusste, dass wir eine gut geführte Mitglieder-Datei haben, in der akribisch über die Jahrzehnte hinweg alles Wesentliche abgeheftet wurde. So nahm ich mir dann nach und nach alle sieben Leitz-Ordner vor und begann zu suchen. Bei vielen Ehemaligen war der Aufnahmeantrag noch vorhanden. Aber je weiter das Eintrittsdatum zurücklag, desto lückenhafter wurden die Informationen. Ich musste mich teilweise wieder in die Sütterlin-Schrift vertiefen. In vielen Fällen blieb nichts anderes übrig, als alle vorhandenen Schriftstücke zu lesen, um Anhaltspunkte zu finden. Nicht immer ist das gefundene Datum auch der tatsächliche Tag des Eintritts, sondern  der Zeitpunkt der „ersten urkundlichen Erwähnung“.

Bei strahlendem Sonnenschein und guten Windbedingungen (3-4 Bft) wurde am letzten Samstag, dem 12.09.2015, das angekündigte Laser Match-Race in der Malche ausgetragen. Es hatten sich 13 Personen angemeldet, darunter 11 Teilnehmer aus dem TSC und jeweils 1 Teilnehmer aus dem CNFT und JSC. In der Vorrunde wurde in 4 Gruppen (A-B-C-D) gesegelt, insgesamt 15 Rennen. Die Gruppeneinteilung wurde ausgelost. Immer zwei Teilnehmer jeder Gruppe konnte sich für das 1/4-Finale platzieren . Die Paarungen für das 1/4-Finale wurden ebenfalls ausgelost. Somit fanden vier Rennen statt, die Gewinner kamen jeweils ins 1/2-Finale. Es folgten Rennen jeder gegen jeden, bis die Platzierten für das kleine und große Finale ermittelt waren. Im kleinen Finale segelten Florian Schober und Jan Regis Fontés gegeneinander, im großen Finale traten Thomas Plößel und Sebastian Salein (CNFT) an.

Am Ende des Tages wurden folgende Platzierungen ermittelt:

1.    Platz:  Thomas Plößel
2.    Platz:  Sebastian Salein
3.    Platz:  Jan Regis Fontés
4.    Platz:  Florian Schober

Für alle Interessierten stellen wir die Ergebnisliste aller 27 Rennen zur Verfügung, sowie Bilder aus den Wettfahrten.

Wir danken den zahlreichen Zuschauern, die das Rennen über die vielen Stunden mit Ihrer Unterstützung an Land  begleitet haben und natürlichen unserer Wettfahrtleitung.

Robert Frantzheld

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Mit der Hanse 430 „Coco“ von Greifswald über Sassnitz, Ystad, Simrishamn nach Bornholm und von Hasle, über Glowe und Stralsund wieder zurück nach  Greifswald.  Das waren 270 sm und sieben scharfe Menüs.

Besatzung: außer mir: Andi Matthey, Mario Steinberger und Peter Schupp.

2015 charter hanse 01In diesem Jahr ist alles anders als gewohnt: „unsere“ Hanse, die „Sanibel II“ gibt es nicht mehr. Dafür bekommen wir – mit reichlich Rabatt - eine Hanse 430. Ich habe bisher nur einmal ein so großes Schiff gechartert und erinnere mich, dass nicht mehr jeder Hafen geeignet und nur wenige Boxen ausreichend groß sind. Also planen wir einen Törn in den Øresund, da gibt es jede Menge großer Häfen.

Bei der Länge des Schiffs von 13 m hat nun jeder seine eigene Kabine und braucht sich mit dem Gepäck nicht einschränken. Das gilt für Mario im doppelten Maße, weil er neben seinem persönlichen Kram auch für die Verpflegung zuständig ist. Obwohl wir beschlossen hatten, nicht mehr so viel Lebensmittel zu bunkern, wird dieses durch das reichliche Platzangebot unterminiert. Es ist reichlich viel Gepäck, das mit zwei VW-Passat nach Greifswald geschleppt wird.

Dann kommt die nächste, weniger freudige Überraschung: Die „Coco“ war in der Woche zuvor verchartert und die Besatzung bleibt bis zur letzten Minute auf dem Schiff. Wir können also nicht wie gewohnt gleich nach der Ankunft übernehmen, sondern müssen warten, bis das Schiff gereinigt ist. Das bringt unsere Planung in Gefahr. Doch Ende gut, alles gut, wir schaffen es, bis 13.30 Uhr reisefertig zu sein. Der Törn kann beginnen.

Heinrich Heine: Das Fräulein stand am Meere

Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang.
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang

Mein Fräulein! Sei‘n Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.

sonnenuntergang

Eine (fast) perfekte Generalprobe

2015 49er 14Endlich war es soweit, wir konnten auf dem olympischen Segelrevier gegen die 20 besten Teams der 20 besten Nationen antreten und erste Eindrücke sammeln, wie es 2016 bei den Olympischen Spielen ablaufen könnte. Für den Veranstalter war es eine Art Generalprobe um alle Prozesse durchzuspielen und mögliche Probleme zu identifizieren. Alles war exakt wie es in genau einem Jahr sein wird.

Anders als gewohnt gab es durchweg nur ein Feld ohne weitere Unterteilung in Gruppen und wir segelten auf den selben Regattabahnen. Auch der Zeitplan würde identisch sein. Obwohl die jährliche Windstatistik für August er laue Bedingungen vorhersagt, erwarteten uns 6 spannende Tage mit frischem Wind.

Unser Einstieg verlief wie bereits öfter in dieser Saison schleppend. Wir starteten mit durchwachsenen Ergebnissen in die Serie und beendeten den ersten Tag nur an Position 14. Wohlwissend dass wir in der Lage sind aus solchen Situationen zu wachsen, gingen wir motiviert in den zweiten Regattatag. Und bei anspruchsvollen Segelbedingungen ist dann auch endlich der Knoten geplatzt, wir sind zu unserer alten Form zurückgekehrt! Wir bewiesen ein gutes Auge und fuhren mit 1, 3 und 3 auf Platz 5 des Gesamtklassements vor.

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