Im Stadthafen von Sassnitz sind im September 2012 100 neue Liegeplätze in Betrieb genommen worden.

"Mit der Errichtung der Sportbootliegeplätze innerhalb des Stadthafens soll die vorhandene Infrastruktur an die gewachsenen Anforderungen des Wassertourismus insgesamt angepasst werden. Sassnitz im Besonderen und auch die Insel Rügen profitieren vom Ausbau des Hafens, denn er wird für Einheimische und Gäste noch attraktiver ", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Mit der heutigen Inbetriebnahme ist ein Wasserwanderrastplatz, der aus zwei Betonschwimmstegen für 100 Bootsliegeplätzen besteht, entstanden. Desweiteren wird im zweiten Bauabschnitt die Anlegebrücke 3 im Stadthafen grundhaft erneuert. Hier werden drei Anlegeplätzen für größere Segel- und Motoryachten oder Ausflugsschiffe und drei Anlegeplätze für kleinere Sportboote mit entsprechender Stegausrichtung gebaut.

"Sassnitz ist schon jetzt ein beliebter Zielhafen und idealer Ausgangspunkt für Törns nach Born-holm, Schweden, ins Baltikum und Fahrten zur Kreideküste. Darüber hinaus ist der Hafenbereich auch ein idealer Standort zum Verweilen um Stadt und Region zu erkunden", so Glawe weiter.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 3,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Zuschuss von rund 3,2 Millionen Euro.

„Jährlich kommen 150.000 Wassersportler in unser Land. "Mittlerweile erwirtschaften rd. 1.400 Wassertourismusunternehmen mit ca. 7.200 Arbeitsplätzen einen Umsatz von ca. 470 Millionen Euro jährlich. Das sind ca. 10 Prozent des Tourismusumsatzes in Mecklenburg-Vorpommern", so Glawe abschließend.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus /(aus KA, 19.9.2012)

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