Schnuppersegeln 2008 im TSC

Auch dieses Jahr sollten wieder 24 Kinder vom 18. bis zum 29. August an das Segeln herangeführt werden. Wie jedes Jahr fand das Schnuppersegeln zweiwöchig statt - in der ersten Woche tagsüber Training mit übernachten zu Hause und die zweite Woche wurde vor Ort übernachtet.

In der ersten Woche kamen sich die Kinder durch Kennlernspiele etwas näher, es bildeten sich Freundschaften und erste Segelerfahrungen wurden gemacht.

Beim Start der zweiten Woche lachte die Sonne über den Köpfen von einem bunten Haufen schnatternder Kinder, welche noch sauber von Mama gekleidet uns mit breiten Grinsen erwartungsvoll anguckten. Zum Teil überragten sie kaum ihre eigenen Koffer, die sie erst Recht nicht tragen konnten, was den Zimmerbezug aber nicht behindern sollte.
Nach dem letzten Mal winken, waren viele Kinder das erste Mal eine Woche auf sich allein gestellt. Das Gruppengefühl hatte sich jedoch schon so weit eingestellt, dass jeder den mal kleinen, mal größeren Kloß Unsicherheit im Hals runterschlucken konnte und sich alle schon schnell wieder ans Segeln machten.

Nach dem täglichen Frühstück wurde aufgeriggt und die Kinder, die nicht segelten, gingen von der Randmeerjolle baden. Von Tag zu Tag verbesserten sich immer ein Stückchen mehr die Fertigkeiten der Kinder in den Optis und es gab auch jedesmal ein paar mehr Erfolgserlebnisse. Durch meist gute Bedingungen konnten die Kinder ein immer besseres Gefühl für Wind und Wasser entwickeln, was am Ende zu sichtlichen Verbesserungen und tollen Erfolgen geführt hat. Zum Mittag wurden wir lecker von der Gastronomie bewirtet, danach gingen wir wieder auf das Wasser.

Obwohl die Kinder jeden Tag etwas müder und erschöpfter vom Wasser kamen, gab es immer irgendwo zwischen baden, Abendbrot und schlafen gehen ein abendliches Programm. Die Mutigeren konnten bei der DLRG auf deren Schnellbott und beim Forstamt von lauten Segen beeindruckt werden, während die Zurückhaltenderen die Erkundungstour durch den Wald genossen. Zusammen spielten alle auf dem Abenteuerspielplatz fangen und  ließen sich in Ringen hinter dem Boot herziehen. Nach dem Grillen hatten bei der Nachtwanderung viele unheimliche Geräusche aus der Dunkelheit uns das Gruseln gelehrt, was jedoch bei der Kinderdisko schon längst wieder vergessen war und ein sehr lustiger Abend wurde, genauso wie der Kinoabend.

Am letzten Tag brachten viele großzügige Eltern leckeren Kuchen mit, womit wir dann eine ereignisreiche Woche ausklingen ließen und ihnen ihre, wenn auch etwas erschöpften und wahrscheinlich auch nicht mehr ganz so ordentlich gekleideten Kinder, wohlbehalten zurückgaben.

Christine Ripken

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