Lange haben die Eissegler in diesem Winter warten müssen, doch Sonntag Nachmittag wurden sie für Ihre Geduld belohnt.

Die Luv-Kufe hebt abEndlich war es wieder soweit, sämtliche Bedingungen waren erfüllt: Das Eis hatte eine ausreichende Stärke (19cm vor dem Kopfsteg), die Schneeauflage war gering bis mäßig (ca. 5cm Pulverschnee) und der Wind blies ausreichend (2-3 in Böen 4 Bft aus SW). Gegen Mittag waren die ersten DN-Schlitten aufgeriggt und der heiße Ritt auf drei Kufen begann. Holger Falkenberg und Achim Vopel führten die kleine Flotte an und erkundeten die Bedingungen auf dem See. Axel Heinrich und Nicolas Warzecha folgten. Als auch Kai Jürgens rauskam, war zunächst noch recht wenig Wind. Man hatte den Eindruck, dass es sich bei den DN-Schlitten mehr um Tretroller, denn um die schnellste Bootsklasse am See handelte. Doch das änderte sich im Laufe des Nachmittags. Der Wind frischte auf und bescherte den Seglern schnelle Kurse über den See. Das merkte auf Felix Krabbe, der im Schlitten von Gisela Willing seine Kreise zog. Die Luv-Kufen hoben das eine oder andere Mal spektakulär von Eis ab! Erst mit dem Einbruch der  Dunkelheit kamen die Segeler wieder rein, um sich in er Messe des TSC aufzuwärmen. Und alle hatten ein breites Grinsen unter den kalten Nasen!

Bild: Markus Keding, Fahrer: Kai Jürgens

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