DAS ETAPPENZIEL IST ERREICHT: WIR NEHMEN MIT ZWEI
WM-MEDAILLEN KURS AUF DEN ZWEITEN OLYMPIA-EINSATZ

Bericht zur 49er Weltmeisterschaft 2020 vor Geelong und der gewonnenen nationalen Olympia-Ausscheidung

Liebe Partner, Förderer, Freunde und Fans,

die gute Botschaft gleich vorweg: Olympia kann kommen, wir sind bereit!

Es ist uns im Februar bei der 49er-Weltmeisterschaft im australischen Revier vor Geelong mit der gewonnenen Bronzemedaille gelungen, den nationalen Kampf um nur eine Olympia-Fahrkarte pro Segel-Disziplin vorzeitig für uns zu entscheiden. Darüber sind wir sehr glücklich. Denn nun können wir uns nach WM-Silber im Dezember und dem erneuten Podiumsplatz mit unserem Trainer Marc Pickel gestärkt und fokussiert auf unsere zweite Olympia-Teilnahme vorbereiten.
Das vorzeitige Ende der nationalen 49er-Ausscheidung, in deren Rahmen wir bereits alle notwendigen Bedingungen für die noch ausstehende Olympia-Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Vorschlag des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) erfüllt haben, ist für uns aber bei aller Freude auch mit einigem Wehmut verbunden. Die Entscheidung zu unseren Gunsten bedeutet gleichzeitig das Ende des über acht Jahre gemeinsam gegangenen Weges mit unseren Freunden und Trainingspartnern Justus Schmidt und Max Boehme aus Kiel. Wir waren eine legendäre Trainingsgemeinschaft, die uns unvergessen bleiben wird. Sie hat uns weit gebracht hat und wir sind dafür sehr dankbar.

Sportlich ist es für uns in Down Under erneut gut gelaufen. Mit unserem Sieg im Medaillenrennen haben wir uns trotz neun Punkten Rückstand auf die drittplatzierten Österreicher vor dem Finale am Ende noch WM-Bronze holen können. Eine Weltmeisterschaft in einem olympischen Jahr so beenden zu können, hat uns das sehr gute Gefühl gegeben, auch kämpferisch punkten zu können, wenn das gefordert ist.
Ihren sechsten Weltmeistertitel haben sich in Australien Peter Burling und Blair Tuke ersegelt. Dafür haben sie unseren Respekt. Unsere Trainingspartner Diego Botín und Iago López Marra haben die Silbermedaille gewonnen. Das bedeutet gute Aussichten auch im gemeinsamen Ringen darum, den Neuseeländern auf Kurs Enoshima 2020 weiter Druck zu machen. Wir sind ihnen schon bei der WM im Dezember in ihrem eigenen Heimatrevier sehr, sehr nahegekommen und glauben daran, dass es möglich ist, sie zu schlagen. Es ist uns in Neuseeland mehrfach gelungen. Der Blick auf die Statistik hat es uns ganz genau vor Augen geführt: In Auckland waren wir in insgesamt 18 WM-Rennen inklusive Medaillenfinale achtmal schlechter als die Kiwis, zweimal gleich gut und achtmal besser. Was zeigt: Es ist möglich, auch wenn Pete und Blair sicher zu Recht als derzeit weltbeste Segler gelten.

Als nächste Regatta steht für uns der Mallorca-Klassiker Trofeo Princesa Sofía mit den Rennen vom 30. März bis 4. April auf dem Programm. Dort werden wir viele unserer Teamkameraden aus dem German Sailing Team wiedersehen. Für einige geht es dort noch um olympische Fahrkarten. Es wird also spannend. Wir selbst werden die Regatta vor allem zu Test- und Trainingszwecken nutzen und freuen uns sehr auf den Start.
Genossen haben wir im Februar nach der Rückkehr vor allem Eure Unterstützung! Der tolle Empfang unserer Bundeswehrkameraden und die Feier in unserem Norddeutschen Regatta Verein an der Hamburger Alster waren grandios! Genauso wie viele schöne menschliche Begegnungen und Eure zahlreichen Glückwünsche auf allen Kanälen. Danke dafür! Zu der Begeisterungswelle hat auch unser Freund Philipp Buhl beigetragen, der in unserem WM-Revier, aber auf der anderen Seite der Phillip Bucht, sensationell Weltmeister geworden ist. Wir haben uns sehr für ihn gefreut und sind überzeugt, dass uns und dem Segelsport soviel Rückenwind guttun wird.

Mit diesem guten Gefühl nehmen wir Kurs auf Japan und sind dankbar, dass Ihr uns dabei begleitet.

Eure
Erik und Thomas

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