- Details
- Geschrieben von: Thomas Plößel
Eine (fast) perfekte Generalprobe
Endlich war es soweit, wir konnten auf dem olympischen Segelrevier gegen die 20 besten Teams der 20 besten Nationen antreten und erste Eindrücke sammeln, wie es 2016 bei den Olympischen Spielen ablaufen könnte. Für den Veranstalter war es eine Art Generalprobe um alle Prozesse durchzuspielen und mögliche Probleme zu identifizieren. Alles war exakt wie es in genau einem Jahr sein wird.
Anders als gewohnt gab es durchweg nur ein Feld ohne weitere Unterteilung in Gruppen und wir segelten auf den selben Regattabahnen. Auch der Zeitplan würde identisch sein. Obwohl die jährliche Windstatistik für August er laue Bedingungen vorhersagt, erwarteten uns 6 spannende Tage mit frischem Wind.
Unser Einstieg verlief wie bereits öfter in dieser Saison schleppend. Wir starteten mit durchwachsenen Ergebnissen in die Serie und beendeten den ersten Tag nur an Position 14. Wohlwissend dass wir in der Lage sind aus solchen Situationen zu wachsen, gingen wir motiviert in den zweiten Regattatag. Und bei anspruchsvollen Segelbedingungen ist dann auch endlich der Knoten geplatzt, wir sind zu unserer alten Form zurückgekehrt! Wir bewiesen ein gutes Auge und fuhren mit 1, 3 und 3 auf Platz 5 des Gesamtklassements vor.
- Details
- Geschrieben von: Erik Heil
Die erste Entscheidung für Rio 2016
Vor ein paar Tagen haben wir unsere erste Ausscheidungsregatta für die Olympischen Spiele 2016 beendet. Mit einem 8. Platz in der Gesamtwertung und als 6. Europäisches Team ersegelten wir in Porto zwar ein gutes Ergebnis, für unsere Qualifikation für Rio 2016 ist es jedoch noch nicht ausreichend. Daher haben wir unseren Urlaub erst einmal auf uns zu kommen lassen, einiges verarbeitet und möchten euch nun, etwas später als gewohnt, von der Regatta berichten.
Jetzt sind wir schon so lange dabei und immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen. Routine und Erfahrungen sind so wichtig, aber man darf nie seine Flexibilität für neue Situationen verlieren. Bereits der erste Regattatag lehrte uns das, denn wechselhafte Bedingungen und Geschwindigkeitsprobleme erschwerten es uns, unsere Stärken gezielt auszuspielen. Wir starteten mit vier nicht zufriedenstellenden Ergebnissen in die Regatta.
Am zweiten Tag erkämpften wir uns dann zwar drei sehr gute Ergebnisse, aber die Top Ten blieben noch in weiter Ferne. Unsere Speedprobleme hatten wir mittlerweile in den Griff bekommen, aber die schwierigen Bedingungen ließen uns einfach nicht richitg in Tritt kommen. Wir verbesserten uns zwar ständig, aber den schlechten Einstieg konnten wir bis zum Schluss nicht vollständig ausbügeln.
Hinzu kam am Abend des 4. Tages noch ein nervlich stark belastender Protest durch die Wettfahrtleitung gegen uns und das 49er FX Team Victoria Jurczok und Anika Lorenz. Unsere Gennakerbäume wurden aufgrund einer falschen Lackierung als regelwidrig eingestuft. Uns fiel ein großer Stein vom Herzen als wir erfuhren, dass es bei einer Verwarnung blieb. Eine Disqualifikation hätte uns in der Olympiaqualifikation sehr weit zurück geworfen.
- Details
- Geschrieben von: Thomas Plößel
Nach einem hart erkämpften 2. Platz bei der Kieler Woche sind wir nun in Porto und bereiten uns auf die Euporameisterschaft vor. Hier können wir die ersten Punkte die Qualifikation zu den Olympischen Spiele in Rio einsegeln. Außerdem gilt es unseren Titel aus 2014 zu verteidigen. Es geht also um einiges, drückt uns die Daumen und bleibt dran!
Um ein paar Eindrücke der aktuellen Geschehennisse zu bekommen, hier einige interessante Links.
Reportage Vision Gold, N24 (TOP!)
Highlight Video Kieler Woche
Kieler Woche Special, SAT.1
Schleswig Holstein 18 Uhr, NDR
neues von uns gibt es nach der EM, wir freuen uns drauf.
Bis bald,
Tomi und Erik
- Details
- Geschrieben von: Thomas Plößel
World Cup Hyères - Ein kleines "Happy End"
In der vergangenen Woche fand in Hyères der 2. Weltcup der Saison statt. An dieser Regatta durften nur die besten 30 der Welt und 10 weitere Teams, welche sich zuvor bei der Princess Sofia Trophy auf Mallorca qualifizieren mussten, teilnehmen. Es stand uns eine neue Herausforderung bevor, denn es sollten alle Boote in einer Gruppe starten, ohne die gewohnte Aufteilung in Gelb-/Blau- und später Gold-/Silbergruppe. Es war also bis zum Medalrace am letzten Tag alles möglich. Eine abwechslungsreiche Woche stand uns bevor.
Am ersten Tag fiel uns der Einstieg in die Regatta schwer, bereits am Start unterliefen uns kleine Fehler, welche sich auch im Ergebnis der Wettfahrten widerspiegelten. Bei einem solch starken und großen Feld schenkt sich niemand etwas und es war deutlich schwieriger aufzuholen als wir es gewohnt waren. Eher unzufrieden aber trotzdem motiviert beendeten wir den ersten Regattatag auf Platz 29.
Mit dem Ziel unsere Fehler vom Vortag auszumerzen, gingen wir erwartungsvoll und hochkonzentriert in den zweiten Tag. Direkt im ersten Rennen passierte dann das Unerwartete: Unsere Saling brach an der ersten Gate-Marke! Wir mussten die erste Wettfahrt abbrechen und an Land geschleppt werden. Glücklicherweise waren die deutschen 49erFX Frauen und ihre Trainer Max Groy und Tobias Schadewaldt noch im Hafen. Unser Trainer informierte alle noch auf dem Wasser. Als wir die Sliprampe erreichten, standen alle schon mit dem neuen Mast bereit und es ging sofort ein ameisenartiges Gewusel los. Jeder drehe an irgendeiner Schraube oder knotete Seile zusammen. In unglaublichen 12 Minuten wurde unser Mast komplett gewechselt und wir fuhren mit einem top getrimmten Rigg wieder aus dem Hafen. Als wir um die Molenspitze bogen, war die zweite Wettfahrt des Tages noch nicht gestartet! Wir könnten es also schaffen an den Start zu gehen. Als wir an der Startlinie ankamen hatten wir sogar noch eine Minute und 30 Sekunden - es reichte gerade so!
Weiterlesen: 49er Hyères / Bronzemedaille beim Weltcup in Frankreich
- Details
- Geschrieben von: Geschaeftsstelle
Die Saisonplanung findet bei mir immer Anfang des Jahres statt, wenn alle Termine klar sind, unabhängig von Wind und Wetter. Da die Europameisterschaft dieses Jahr in Österreich ziemlich früh im Mai stattfindet, wollten wir gleich mit einer Regatta beginnen und nicht wie die letzten Jahre in Kiel mit einem ruhigen Training zum Einstand.
Die Anreise konnte leider erst Donnerstagnacht beginnen, weil Svenja bei der Kabinenparty ihrer Fußballmannschaft nicht fehlen durfte. So kamen wir mit Stau erst um halb fünf in Tegel an. Ein paar Stunden Schlaf mussten reichen, schnell Boot aufgebaut und rauf aufs Wasser. Wetter gut, bisschen hängen um die Wintermüdigkeit aus den Beinen zu schütteln und nach 2 anspruchsvollen Wettfahrten, die für den Anfang auch reichten, ging es wieder an Land. Der Abend war ruhig, die meisten Einheimischen fuhren leider (wie immer) nach Hause. Ok, wir hatten etwas Schlaf nachzuholen, von daher war uns das dann auch egal.
Samstag hatte der Wind dann leider noch weiter auf Nord gedreht, sodass er ziemlich quer zum See kam. Schlechte Richtung hörte ich, kam mir irgendwie bekannt vor. Naja, es kam wie es kam, Glück und Unglück lagen sehr eng beisammen. Aufmerksames Segeln und viele Manöver waren angesagt - deswegen waren wir ja nach Tegel gekommen. Wieder ging es nach nur 2 Wettfahrten an Land. Man hatte Zeit in Ruhe zu duschen und Gespräche zu führen. Auf der Terrasse vom TSC ließ es sich in der Sonne gut aushalten. Nach einer kleinen Stärkung gab es auch Freigetränke, die erstaunlich lange hielten - warum wohl?
- 49er - 2. Platz bei der Princess Sofia Trophy 2015
- 49er-Worldcup in Miami Beach 2015 - ein spannender Saisonauftakt
- Persönliches Statement zum WM-Aus
- Testevent 2014 Finale (49er in Rio)
- ORC-WM 2014 in Kiel
- 49er - Olympic Testevent 2014
- 49er-Europameister 2014
- Kieler Woche 2014 - Endlich der Sieg
- 49er - Delta Lloyd Regatta 2014 – eine Regatta mit Höhen und Tiefen
- 49er- ISAF Sailing Worldcup Hyères, Frankreich










