2019 49er 09Wir melden uns zurück aus einem Sommer, der für uns eine ganz besondere Erfahrung war. Denn nach einer langen Zeit stand das Segeln für drei Monate nicht an Nummer eins unserer Prioritätenliste. Thomas hat seine Master Arbeit konzipiert und größtenteils umgesetzt. Erik war in das Medizinstudium vertieft und hat im August seine Physikumsprüfung abgelegt.

2019 49er 10"Uns war wichtig neben unserer seglerischen Tätigkeit auch beruflich etwas weiterzukommen." Bei den Prüfungen ist für Erik alles gut ausgegangen, Thomas hat das geschafft was er schaffen wollte und so können wir uns nun wieder voll und ganz auf die Olympia Kampagne konzentrieren.

Seit dem 3. September sind wir nun wieder auf dem Wasser unterwegs und hatten zu Beginn etwas mit der Kondition zu kämpfen. Da hat man dann doch die Monate vorm Schreibtisch gemerkt. Zunächst haben wir in Kiel angefangen mit dem Athletik Trainer vom DSV (Hans Peter Lange) unsere Grundlagen Fitness, sowie unsere Koordination zu trainieren. Zusätzlich waren wir täglich auf dem Wasser unterwegs und haben so die ersten zwei Wochen nach unserem Wiedereinstieg verbracht.

Zur Jubiläumsregatta „20 Jahre WWW“ vom SCF-H traten in diesem Jahr 37 Frauen- Crews an – ein starkes Zeichen für gelebte Gleichberechtigung auf dem Wasser.

Dank Claudia Clabunde und Hannelore Vogel, die 1999 die Regatta ins Leben riefen, wurden Frauen ermutigt, den Männern mal die Pinne/das Steuer aus der Hand zu nehmen und selbst Boote bei einer Wettfahrt zu führen.

Heute ist die WWW zu einer Traditionsregatta für Frauen geworden, zwar nicht mehr die einzige, aber die erste!

Mona Küppers, DSV-Präsidentin hat das nach sorgsamer Recherche inzwischen auch erkannt, kam zur Siegereh-rung, begeistert, in so viele strahlende Frauengesichter blicken zu können und hat revidiert, was die Presse über den Helga-Cup in Hamburg verbreitet hat, von wegen die größte und einzige Frauenregatta weltweit…

Nun gut, was die Medienwirksamkeit angeht steht der Helga Cup besser da, aber tolle Bilder von den Segelcrews kann der SCF-H auch machen!

Die TSC-Frauen waren natürlich auch dabei und gingen in folgender Zusammensetzung an den Start:

Irmingard Mannl mit Heike Fontés und Christiane Duwe auf dem IF-Boot „Legende“ Andrea Schober mit Andrea Loth und Agnes Wehke auf dem H-Boot „Happy Hour“ und Jessica Jürgens mit Monika Berger, Kirsten Wuttig und Leonie Jürgens auf dem IF-Boot „Big Flash“. Ich habe Irmingard nicht gefragt, aber von den TSC-Frauen ist sie diejenige, die schon am längsten bei WWW dabei ist, wo sie doch ursprünglich vom SCF-H auf der idyllischen Insel Valentinswerder kommt.

2019 49er 05

4. Platz bei der EM!

Bericht zur Europameisterschaft der 49er im südenglischen Weymouth / Portland.

Liebe Kameraden, Partner und Freunde,

beim Eurocup, dem Trofeo Princesa Sofia auf Mallorca, belegten wir den 13. Platz von über einhundert 49er-Teams. Trotz der historisch hohen Teilnehmerzahl waren wir mit unserem Ergebnis nicht zufrieden, aber umso sicherer, dass wir für die anstehende Europameisterschaft im Mai noch mindestens eine Schippe drauflegen wollten.

2019 49er 06In den folgenden vier Wochen ging es für Erik sofort wieder nach Kiel und voll in sein Medizinstudium für die Vorbereitung des im August anstehenden Physikums.

Thomas hat währenddessen seine bereits auf Mallorca gesammelten Ideen für die anstehende Masterarbeit zum Abschluss seines Maschinenbaustudiums mit seinen Betreuern an der TU Berlin und dem FES (Institut zur Forschung und Entwicklung von Sportgeräten) weiterentwickelt.

In der zweiten Maiwoche reisten wir zur Europameisterschaft nach Weymouth, Südengland an. Aufgrund der universitären Verpflichtungen blieb uns nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit von drei Trainingstagen bis zum Start in die Regatta.

Am letzen Aprilwochenende (28./29.04.2018) lud der Segel-Club Oberspree e.V. zum alljährlichen Willi-Möllmer-Gedächtnispreis ein. Ausgeschrieben war die Regatta für 6 Bootsklassen. Die 420er wurden jedoch, aufgrund nicht ausreichender Meldezahlen, abgesagt. Somit teilten wir uns den Kurs mit den Bootsklassen: Schwertzugvogel, Europe, Laser 4.7 und Laser Radial. Es wurden an diesem Wochenende alle 5 ausgeschriebenen Wettfahrten ausgesegelt. Am Samstag haben wir bei herrlichstem Sonnenschein und zunächst 2-3 Bft am Vormittag zunehmend auf 4-5Bft am Nachmittag 4 Wettfahrten über den Kurs gebracht. Gesegelt wurde, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, ein Up-and-Down Kurs. Die erste Tageswettfahrt konnte die Besatzung von GER-4379 vor GER-4241 und uns (GER-4324) für sich entscheiden. Die zweite Tageswettfahrt gewann ebenfalls die Besatzung von GER-4379. Diesmal vor GER-4169 auf dem zweiten Platz und uns (GER-4324) auf dem dritten Platz. Zur dritten und vierten Tageswettfahrt frischte der Wind auf 4-5Bft auf. Die Vierte Wettfahrt konnte die Besatzung von GER-4202 nach einer Aufholjagd auf der Zielkreuz vor GER-4324 und GER-4379 für sich entscheiden. Der vierten und letzten Tageswettfahrt am Samstag bot sich ein ähnliches Bild wie in der Wettfahrt zuvor- es blieb spannend bis zum Zielkreuz und das Team von GER-4202 hat auch das vierte Rennen auf den letzten Metern der Zielkreuz für sich entschieden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten, wie im Rennen zuvor, wir GER-4324 und GER-4379.

Am Wochenende des 21./22.4. segelten Bela, Espen und Malvin ihre erste Regatta 2018. der Rahnsdorfer Opti-Pokal im Segler Verein Rahnsdorf (SVR) war für viele Berliner Vereine das Erste Event des Jahres. Dementsprechend war die Regatta gut besucht! 80 Boote aus Opti B waren dabei und ungefähr nochmal soviele aus Opti A. Für Espen und Malvin war es sogar die aller erste Regatta.

Am Samstag ging es für uns sehr früh los. Um 07:00 Uhr Abfahrt im TSC. Müde und verschlafen kamen wir (voll im Zeitplan) im SVR an. Schnell die Boote klar gemacht und dann ging es auch schon aufs Wasser. Die erste Wettfahrt war okay. Keine Kenterung, kein Loch im Boot und nicht letzter. So soll das sein bei der ersten Wettfahrt überhaupt. In der vierten Wettfahrt hat Espen sich sogar in die erste Hälfte vorgesegelt, Malvin kurz dahinter. Sensationell!

Vier Wettfahrten hat der Wettfahrtleiter an diesem sonnigen Samstag durch gedrückt. Auch wenn die letzte Wettfahrt etwas chaotisch war und sogar unter Black Flag gestartet wurde, meisterten die drei das schon fast wie alte Hasen.

Am Sonntag war warten angesagt. 11:00 Uhr Start, doch nichts passiert, der Wind fehlt. Um 12:00 Uhr ging’s dann wieder in den Hafen und so blieb es bei vier gesegelten Wettfahrten. Am Ende des Tages waren alle zufrieden und erleichtert die Boote wieder heil zurück in den TSC gebracht zu haben.

Ein Riesen Dankeschön an Arne und Kathi vom JSC die unser Motorboot gezogen haben.

Link zur Ergebnisliste als PDF mit Espen, Malvin und Béla vom TSC

Moritz von Molitor

 

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