Alle Jahre wieder!

2017 schnuppersegeln gruppeZum 19. Mal veranstaltete die Jugendabteilung des Tegeler Segel-Clubs das unter Kindern im Alter von 7-12 Jahren so beliebte Schnuppersegeln. Wie jedes Jahr in den letzten zwei Wochen der Sommerferien bot der Segelverein im Norden Berlins ein Ferienprogramm mit Spaßgarantie am und auf dem Wasser. 20 Kinder und 8 Betreuer genossen die letzten Sommertage, bevor die großen Ferien sich dem Ende neigten, mit spannenden Aktivitäten und einer Menge Segeltraining in verschiedenen Bootsklassen.

Die 20 Segel-Anfänger fanden sich nach einer Einweisung und ein bisschen Theorie schnell in der bekannten Jüngstenklasse "Optimist" zurecht. Schnell war alle Angst verloren und die noch etwas schüchternen Schulkinder trauten sich auf größere Jollen. Natürlich kam auch der Badespaß nicht zu kurz! Mit einer großen Auswahl an Wasserspielzeugen kreierten die Trainer ein echtes Wasser-tobe Paradies auf dem Tegeler See.

Auch dieses Jahr nahmen wieder 24 Kinder vom 11. bis zum 22.08.2014 am Schnuppersegeln im TSC teil.

In der ersten Woche gab es jeden Tag ein Programm von 10 bis 17 Uhr. Nachdem einige Kennenlernspiele gespielt wurden und jeder eine passende Schwimmweste gefunden hatte, ging es auch schon ins Wasser. Zunächst zum Baden und anschließend zur Paddelregatta.

Bereits am zweiten Tag machten sich die Kinder mit den Optis vertraut, mit ein bisschen Theorie und Kenterübungen, sodass dem eigentlichen Segeln dann nicht mehr viel im Wege stand. Die Mutigen trauten sich sofort zu zweit in ein Opti und wurden von Hinweisen der Betreuer vom Motorboot aus unterstützt. Die etwas Vorsichtigeren waren zunächst in größeren Gruppen auf der Randmeerjolle und konnten von da aus zum Beispiel vom Schwimmsteg aus baden gehen. So konnten bereits in der ersten Woche alle ihre ersten Segelerfahrungen machen. Das Wetter spielte weitesgehend mit, allerdings war der Wind in den ersten Tagen ab und an zu stark für die Anfänger, sodass es manchmal auch auf den Spielplatz ging, ein Tischtennisturnier veranstaltet wurde und, zur großen Freude der Kinder, jeden Tag genug Zeit fürs Baden blieb.

tsc taufe 2014 01tsc taufe 2014 02Es war schon erstaunlich, was sich da so an Gästen und Honoratioren auf dem Gelände des TSC tummelte. Selbst der höchste Pirat, der Admiral-Pirat – oder wie nennt man den flotten Anführer bzw. Flottenanführer einer zur See fahrenden Gruppierung? Jedenfalls war er in Uniform klar zu erkennen an den zwei Augenklappen und dem Admiralsstern; als Zivilist allerdings kaum von den anderen Menschen im TSC zu unterscheiden. Was so ‚ne Uniform doch ausmacht! Sein Kommen diente schon einem besonderen Zweck: wollte er doch den Nachwuchs seiner Zunft begutachten und vor allem die Erweiterung seiner Flotte in Augenschein nehmen.

tsc taufe 2014 03tsc taufe 2014 04Dieses Ereignis war so hoch angesiedelt, dass aus den Tiefen des Wassers und den Höhen des Windes jeweils die Chefs ebenfalls angereist waren. Da sie sich nicht einigen konnten, ob sie per Wolke oder per Delfin anreisen, wählten sie den Slippwagen. Aber die dann folgende Zusammenarbeit klappte vorbildlich, obwohl ihr gemeinsames Auftreten ein absolutes Novum in der TSC-Geschichte war.

Ebenfalls in Uniform erschien der Präsident. Der hatte wenigstens eine Nixe mitgebracht.

Das 50. Hamburger Jugendseglertreffen war ein schönes Event, aber leider trug es auch ein paar schlechte Überraschungen mit sich. Da es im Verein keine Zeltplätze gab, schliefen Patrick und ich in einem Hostel. Am Freitagabend war noch nicht viel los, also gingen wir uns ein bisschen Hamburg anschauen.

Am nächsten Tag ging es aber auch recht zügig los. Am Start waren neben Piraten auch 420er, Optis, Teenys und Kutter. Am Anfang lief alles auch recht gut; wir hatten den fünften Platz sicher, aber dann in der letzten Wettfahrt am Samstag kam ein Dampfer, der nicht wirklich wusste wo er hin will, was darauf hinnaus lief dass wir mit Steuerbordbug zwischen dem Dampfer und einem Kutter waren, nirgendwo hinkonnten und zwölf Schiffe verloren. Am Samstagabend wurde Fussball geguckt und etwas gegessen.

Am Sonntag lief es bis zur letzten Wettfahrt auch wieder gut, doch dann ist während des Starts einer in uns reingefahren, wobei wir Vorfahrt hatten. Das war die Regatta dann für uns, wir hatten ein Faustgroßes Loch im Schiff und die Saison war bis Juli erstmal gelaufen.

Willem van der Wal & Patrick Stadler
Pirat RED PIRATE 4008

Am verg29er seglerhauspreis 2012angenen Wochenende 15./16.09.12 fand der traditionsreiche Seglerhauspreis beim VSaW statt. Im letzten Jahr zum ersten Mal für die 29er ausgeschrieben, konnten wir diesen Preis in den TSC entführen und mussten ihn natürlich für die diesjährige Regatta wieder hergeben. Aber eben nur kurz, denn nach der Siegerehrung konnten wir ihn gleich wieder mitnehmen.

Am Samstag bei guten Bedingungen von 3-5 bft mußten jedoch einige der Umsteiger schneller die Segel streichen, als erahnt. Einige haben sich aber respektabel durch die Bedingungen gekämpft. Bedingungen, wie wir sie mögen und so wurde von 5 Wettfahrten ein erster Platz gestrichen, das kommt auch nicht alle Tage vor.

Am Sonntag deutlich weniger Wind, aber segelbar und eitel Sonnenschein. Die verbliebenen Wettfahrten konnten in allen ausgeschriebenen Klassen absolviert werden und wir freuten uns über 7 Punkte aus 8 Wettfahrten und....

....dass die Ecke in der Vitrine des TSC ein weiteres Jahr mit dem Seglerhauspreis der 29er belegt bleibt.

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