Vor kurzem tauchte im Gästebuch des TSC ein Hinweis auf, dass auf der Wetterseite die Achsenbezeichnung "Regenmenge" in der derzeitigen klimatisch-winterlichen Großwetterlage wohl nicht ganz zutreffend sei. Niederschlag sei doch passender, schließlich wisse man ja nicht, wieviel Schnee vom Regensensor erfasst worden sei. Dankbar für jeden Kommentar, wollten sich die Wetterfreaks des TSC gleich an die Behebung dieses semantischen Schlaglochs in der Wetterdarstellung machen. Doch wie es halt so mit Schlaglöchern ist: Wie tief sie sind, merkt man erst beim Achsbruch, so leicht ist das nicht.

Der TSC ist interessant. Das fanden auch die Reporter von bb:Maritim, einem neuen Magazin, das 3 mal jährlich erscheinen soll und die Aktivitäten im Wassersportrevier Berlin / Brandenburg beleuchtet.

bb:Maritim möchte in seinen Ausgabe jeweils ein bis zwei Clubs, Vereine oder auch Marinas und Häfen näher vorstellen und so für die Wassersportregion Berlin Brandenburg werben. Für die erste Ausgabe haben sich die Redakteure den TSC ausgesucht, kamen mit einem Bündel von Fragen am 18. Januar in den TSC und interviewten Kai Jürgens und Nicolas Warzecha.

Blaue Flagge weht über der Malche

Die Blaue Flagge für umweltgerechtes Verhalten ist in diesem Jahr an Sportboothäfen und Badestellen für die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt im Tegeler Segel-Club verliehen worden.

Da saßen wir am Seegrund in unserer Lieblingskneipe (die mit dem Regenbogenfisch über der Tür) rauchten Seegras (Mallblubblub light), tranken polnisches Leichtöl (direkt aus der Schute) und spielten Texaco Butt'em Poker, als mit einem Mal unser Boss reinkam. "Mist, Neppi kommt, Karten wech", raunte Holgerine zu Pauline und mir. "Sch....! Kailine, lass den Stoff verschwinden!", flüsterte Pauline mir wie ein kavitierendes U-Boot ins Ohr. Tisch sauber, Kippen in die Seerosen und die Buddel unter den Frischluftsprudler. Meine "Freundinnen" und ich griffen noch schnell nach einem Gläschen Bewag Südufer Auslese und schon waren wir wieder die liebsten Nixen vom See.

Eissegeln, der heiße Ritt auf drei Kufen

Anfang Januar fiel die Temperatur auf einen neuen Tiefststand seit der systematischen Wetterdatenerfassung im TSC vor 4 Jahren: -16.9°C versprachen viele fest an ihren Platz im Kristallgitter gebundene Wassermoleküle, also schönes dickes Eis. Und wer aufmerksam den Verlauf der Wassertemperatur auf der Webpage verfolgte, konnte den Eisaufbau auch verfolgen. Zunächst fiel die Wassertemperatur rasant innerhalb von 96 Stunden von gut 4° auf 2.2°. Eis bildete sich und kühlte das Wasser ab. Dann jedoch stieg die Temperatur auf 2.5° und blieb dort konstant. Die Eisdecke war geschlossen, die Restwärme war die Bodenwärme auf ca. 60cm Wassertiefe im dicken Schlamm der Malche. Solange diese Temperatur gehalten würde, wächst das Eis.

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